Leistungen

Unsere Leistungen & Services

Behandlungsschwerpunkte

Entsprechend meiner Ausbildung umfasst die Diagnostik und Therapie das gesamte Spektrum der Urologie.

Krebsfrüherkennung für Mann und Frau
Prostataerkrankungen
Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)
Steine der ableitenden Harnwege
Akute und chronische Entzündungen der Harnwege
Tumorerkrankungen inklusive medikamentöser – Tumortherapie (Prostata, Harnblase, Nieren, Harnleiter, Hoden, Penis)
Kinderurologie
Potenzstörungen
Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
Nierenprobleme in der Schwangerschaft
Sexuell übertragbare Infektionskrankheiten

Leistungen

Zusätzlich zu den Leistungen Ihrer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) bieten wir an:

Erweiterte Krebsfrüherkennung für den Mann
Krebsfrüherkennung für die Frau
Impfungen bei rezidivierenden Harnwegsinfektionen
Vasektomie
Genital-Check
Hormon-Check

Erweiterte Krebsfrüherkennung
für den Mann

Bedenken Sie, nur frühzeitig erkannte Krebserkrankungen bieten gute Heilungschancen!
Die gesetzliche Krebsvorsorge, so wie sie von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird, sieht lediglich das Abtasten der Prostata vom Enddarm aus vor. Hierdurch können bei großer Erfahrung allerdings nur ca 50 % der Prostatakarzinome frühzeitig erkannt werden. Außerdem erfolgt die Stuhluntersuchung auf nichtsichtbares Blut.

Ab dem 56. Lebensjahr kann eine Dickdarm-Spiegelung (Coloskopie) durchgeführt werden. Nach Meinung aller Urologen und der zuständigen Fachverbände reicht dieser Umfang der Krebsvorsorge jedoch nicht aus, um wichtige Krebserkrankungen frühzeitig, also lange vor dem Auftreten von Beschwerden, erkennen zu können.

Ich biete Ihnen zusätzlich folgende sinnvolle Ergänzungsuntersuchungen an, um Ihnen eine hohe Sicherheit zu geben:

Eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, der Harnblase und der Prostata bietet die Chance, Tumoren dieser Organe frühzeitiger zu erkennen.
Eine Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens ( PSA ) kann auf einen Prostatakrebs hinweisen, lange bevor dieser mit dem Finger zu tasten ist oder Beschwerden verursacht.
Unabdingbar aufgrund der steigenden Zahlen der Tumoren im Blasenbereich sehen wir die genaue Untersuchung des Urins. Weiterhin sind zusätzliche Blutwerte sinnvoll zur Erkennung von Stoffwechselstörungen.
Diese wichtigen diagnostischen Maßnahmen werden im Rahmen der Krebsvorsorge nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Ich möchte Ihnen auch in Zukunft eine sinnvolle, qualifizierte und sichere Krebsvorsorge anbieten. In meiner Praxis händige ich Ihnen deshalb ein Informationsblatt aus, mit dem Sie unter zusätzlichen Vorsorgeeuntersuchungen wählen können.

Eine Erstattung der Kosten für Individuelle Gesundheitsleistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen ist leider rechtlich nicht möglich.

Terminanfrage Vorsorge:
vorsorge@urologie-friedrichshain.de

Krebsfrüherkennung für die Frau

Eine urologische Krebsvorsorge, die die wichtigen Organe Blase und Niere bei der Frau beurteilt, ist über die Gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen.

Damit entsteht eine Sicherheitslücke in Ihrer Gesundheitsvorsorge, die auch durch die notwendige gynäkologische Vorsorgeuntersuchung nicht geschlossen wird.

Da diese Tumore bei der Frau genauso häufig auftreten, wie bei den Männern, möchten wir Ihnen diese Untersuchungen 1x jährlich anbieten und damit für den gleichen Sicherheitsstandard im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bieten.
Diese schmerzfreien Untersuchungen sollen Veränderungen aufspüren, lange bevor Symptome auftreten und damit einen Heilung in den meisten Fällen ermöglichen.

Wir empfehlen Ihnen folgende sinnvolle Untersuchungen,
die eine hohe Sicherheit geben:
Eine Ultraschalluntersuchung der Blase und der Nieren zur Erkennung von sichtbaren Tumoren in diesem Bereich
Eine Ultraschalluntersuchung der Blase und der Nieren zur Erkennung von sichtbaren Tumoren in diesem Bereich
Unabdingbar aufgrund der steigenden Zahlen der Tumoren im Blasenbereich ist die genaue Untersuchung des Urins
Weiterhin sind zusätzliche Blutwerte sinnvoll zur Erkennung
von Stoffwechsel- und Funktionsstörungen

Auf Wunsch erhalten Sie von uns ein Informationsblatt, auf dem Sie Ihre gewählten Untersuchungen ankreuzen können.
Wir beraten Sie gern!

Eine Erstattung der Kosten durch die Gesetzlichen Krankenkassen ist rechtlich nicht möglich. (außer bei Zusatzversicherungen oder Kostenerstattung)

Bedenken Sie, nur frühzeitig erkannte Krebserkrankungen bieten gute Heilungschancen!

Sterilisierung / Vasektomie

Bei Männern kann durch einen kleinen Eingriff, die sogenannte Vasektomie, eine dauernde Unfruchtbarkeit (definitive Kontrazeption, auch Sterilisation genannt) erreicht werden. Nach diesem Eingriff können keine Kinder mehr gezeugt werden. Die Möglichkeit den sexuellen Verkehr auszuüben bleibt dagegen voll erhalten.
Nach den heutigen Erkenntnissen hat die Vasektomie keine negativen Folgen. Verschiedene Nebenwirkungen sind diskutiert, aber nie bewiesen worden. Solche früher diskutierten Nebenwirkungen beziehen sich z.B. auf Antikörperbildungen gegenüber Spermien. Erfahrungen der letzten 15 Jahre in vielen Ländern haben jedoch gezeigt, dass die Sterilisation eine der empfehlenswertesten Methoden der Familienplanung ist.

Ihr Hauptnachteil ist die Endgültigkeit des Eingriffs, d.h. eine Rückgängigmachung ist in der Regel nicht möglich. Zwar gibt es operative Verfahren, die es ermöglichen sollen, diesen Eingriff zu revidieren, die Erfolge sind aber nicht sicher. Deshalb sollte jeder sich Mann darüber klar sein, dass die Vasektomie etwas Endgültiges für ihn ist. Er sollte dieses Problem auch mit der Partnerin besprechen.

Wünscht ein Ehepaar die Sterilisation, so ist dieser Eingriff beim Mann wesentlich einfacher als bei der Frau. Bei der Sterilisation der Frau müsste die Bauchhöhle eröffnet werden, um das Durchtrennen der Eileiter zu ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil der Sterilisation des Mannes ist, dass der Erfolg des Eingriffs beim Mann kontrolliert werden kann: Einige Wochen nach dem Eingriff kann das Ejakulat (Samenflüssigkeit) auf noch lebende Spermien untersucht werden. Die Abwesenheit von Spermien ist ein Beweis für den gewünschten Erfolg der Operation. Eine vergleichbare Kontrolle des Behandlungserfolgs bei der Frau existiert nicht.

Das operativ-technische Vorgehen beim Mann sieht folgendermaßen aus:
Nach je einer örtlichen Betäubung werden links und rechts am Hodensack die Samenleiter freigelegt. Danach werden beide Samenleiter durchtrennt und ein Teilstück entfernt. Diese Samenleiterstücke werden zur Untersuchung an einen Facharzt für Pathologie eingesandt.
Eine solche Untersuchung ist u.a. aus rechtlichen Gründen notwendig: Ein unabhängiger Arzt soll den Erfolg der Operation dokumentieren.

Schmerzen treten bei dieser Operation nur in einem geringen Umfang auf. Sie sind etwa vergleichbar mit dem Wundschmerz der entsteht, wenn man sich einmal in den Finder schneidet. Im übrigen ist die Schmerzempfindung jedoch auch individuell unterschiedlich. Im extrem seltenen Fällen werden von dem Patienten auch einmal stärkere Schmerzen angegeben. In der Fachliteratur wurde über länger anhaltende Schmerzen in 2-3 (!) Fällen berichtet. Ich kann diese Erfahrung bei meinen Patienten nicht bestätigen.
Im Allgemeinen kann man sagen, die Operation ist weniger schmerzhaft als eine mittelschwere Zahnbehandlung.

So einfach dieser Eingriff in seiner Durchführung ist, so ist er jedoch nicht völlig unproblematisch. Hier sei daran erinnert, dass in der Medizin nichts 100%ig ist. In der Vergangenheit sind nämlich Fälle vorgekommen, in denen trotz einer Vasektomie die Männer noch Kinder gezeugt haben. Dieses Vorkommen, das naturgemäß zu unliebsamen Überraschungen führen kann, ist durch die sogenannte Rekanalisation zu erklären.

Hierbei geschieht folgendes: Die Enden der durchtrennen Samenleiter nähern sich einander an und werden für die Samen wieder durchgängig. Nachdem das Phänomen der Rekanalisation bekannt wurde, hat man das operativ-technische Vorgehen verändert. So wird nunmehr von mir ein besonders großes Stück Samenleiter herausgetrennt. Die Samenleiterenden werden besonders gewissenhaft durch Koagulation und spezielle Operationstechniken verschlossen. Außerdem wird zwischen die beiden Samenleiterenden nach Möglichkeit ein Gewebsstück gelegt. Mit diesen Maßnahmen dürfe die Rekanalisation sehr unwahrscheinlich sein. Die bedeutet jedoch auch, dass die ohnehin schon sehr zweifelhaften Chancen für eine Rückgängigmachung des Eingriffs aufgrund des neuen operativen Vorgehens noch schlechter geworden sind.

Vorsichtshalber möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass ich im Falle einer ungewollten Schwangerschaft keinerlei Haftung übernehme, da es sich bei der Rekanalisation um ein biologisches Phänomen handelt.

Nach einer Vasektomie müssen erst mal weiterhin Verhütungsmittel angewandt werden, da sich noch lebensfähige Spermien jenseits der Unterbindungsstelle befinden und damit eine Befruchtung noch möglich ist.

Um die notwendige Sicherheit zu bekommen, dass keine Spermien mehr vorhanden sind, ist es notwendig, mehrere Ejakulationsproben (Samenflüssigkeit) zu untersuchen.
Sechs Wochen nach dem Fädenziehen kann die erste Probe zur Untersuchung gebracht werden. Sollten keine Samenfäden mehr gefunden werden, können zwei weitere Proben im Abstand von jeweils zwei Wochen untersucht werden.

Insgesamt müssen drei Proben in Folge absolute Spermienfreiheit ergeben, dann erfolgt ein Abschlussgespräch. Ab diesem Zeitpunkt ist der Mann steril, d.h. zeugungsunfähig. Bis zu diesem Zeitpunkt muss eine Verhütung erfolgen.

Nach der Unterbindung der Samenleiter, also nach der Sterilisation, ändert sich nichts fühlbar für den Mann, insbesondere bleibt die Potenz voll erhalten und es entleert sich beim Geschlechtsverkehr nach wie vor Flüssigkeit (Ejakulat), da die Hauptmenge der Samenflüssigkeit von den Geschlechtsdrüsen, wie Prostata und den Samenbläschen, geliefert wird. Die Ausführungsstelle dieser Drüsen liegt ebenfalls jenseits der Unterbindungsstelle.

Die Spermien, die weiterhin produziert werden, aber nicht über die Unterbindungsstelle am Samenleiter hinaus können, werden allmählich unmerkbar abgebaut und ihre Zerfallsprodukte werden über die Lymphbahn abtransportiert. Dieser Vorgang ist etwa vergleichbar mit dem Verschwinden eines Blutergusses: Ein Bluterguss besteht bekanntlich aus einer Vielzahl roter Blutkörperchen. Diese werden innerhalb von einigen Taagen von sogenannten Fresszellen abgebaut und abtransportiert.

Komplikationen und eigene Ergebnisse
Ich habe diese Operation bereits ca. 200 mal durchgeführt. Bleibende Schäden, Schmerzen, schwere Komplikationen oder ungewollte Schwangerschaften sind mir in keinem Fall bekannt geworden. Aufgrund meiner Erfahrungen kann gesagt werden, dass die Sterilisation ein komplikationsarmer Eingriff ist. Jedoch gilt auch hier das schon betonte, dass in der Medizin nichts 100%ig ist. Als Komplikationen können vorkommen:

Störung der Wundheilung
Leichte Wundsekretion bis zu schmerzhaften Schwellungen können verursacht werden durch das spätere Eindringen von Keimen in die Wunde. Diese Komplikation tritt in 1-5% der Fälle auf, je nachdem, ob kleinste Wundsekretionen mitgerechnet werden. Wundheilungsstörungen lassen sich durch peinliches Sauberhalten und eine gute postoperative Wundpflege weitgehend vermeiden. Hierfür ist es wichtig, dass der Patient 3-4 Tage nach der Operation zu Hause bleibt und weitgehend Sofaruhe hält. Zur weiteren Sicherheit erhält jeder Patient kurzzeitig ein Antibiotikum.

Nachblutungen
Kommen in weniger als 0,5% der Fälle vor. Sie können durch einfache Maßnahmen, etwa durch einen Kompressionsverband oder eine Umstechung beseitigt werden.

Granulombildungen
Granulome sind kugelförmige Anschwellungen an der Unterbindungsstelle des Samenleiters. Sie kommen nach meiner Erfahrung in weniger als 1% der Operationen vor. Die verschwinden meist nach konservativer Behandlung und müssen selten operativ entfernt werden.

Bluterguss
Blutergüsse verschwinden in der Regel selbst ohne weitere Behandlung. Sie können auftreten, wenn Äderchen, meist auf der linken Seite, im Rahmen eines größeren Geflechts während des Eingriffs einreißen.

Vorbesprechung und Untersuchung
Falls Sie sich nach reiflicher Überlegung zu der Sterilisation bei mir entschlossen haben, empfehle ich Ihnen meine Praxis zur Vorbesprechung und Untersuchung aufzusuchen.

Bei der Untersuchung werden die Verhältnisse am Samenstrang abgeklärt. Insbesondere kommt es darauf an, dass kein Bruch und keine Varikocele (Adergeflecht am Samenstrang) vorliegt. Weiterhin klären wir die Blutgerinnung, um mögliche Komplikationen auszuschliessen. Ein Spermiogramm zeigt das Vorhandensein von lebenden Spermien und damit die Notwendigkeit dieser Operation.

Bei der Vorbesprechung geht es darum, noch einmal kurz abzuklären, welche besonderen Gründe Sie dazu veranlassen, die Vasektomie durchführen zu lassen. Eine solche nochmalige Besprechung mag Ihnen überflüssig vorkommen, da Sie bereits umfangreich über die Probleme beraten worden sind. Bedenken Sie jedoch, dass der Hauptnachteil der Sterilisation die Nichtrückgängigmachung des Eingriffs ist und dass in einzelnen Fällen Männer ihren Entschluss später bereut haben. Da sicher auch diese Männer eindringlich auf die Endgültigkeit der Vasektomie hingewiesen wurden, kann es sicher nicht verkehrt sein, wenn man die Tragweite des Eingriffs noch einmal im Gespräch erläutert.

Zur Voruntersuchung bringen Sie bitte unseren Aufklärungsbogen unterschrieben mit.
Sofern Sie an Ihrem Entschluss festhalten, stimmen wir mit Ihnen einen Termin ab.

Praktische Hinweise
Für die Desinfektion des Operationsgebietes und damit für eine ungestörte Wundheilung ist es sehr wichtig, dass Sie am Vortag die gesamte Schambehaarung, d.h. alle Haare am Hodensack unterhalb des Hodensacks, im Bereich des Schambeins und partiell am Oberschenkel vollständig entfernen. Es dürfen keine Stoppeln zurückbleiben. Diese Haarentfernung ist mit dem Rasierapparat möglich, besser ist die Beseitigung mit einer handelsüblichen Enthaarungscreme entsprechend Gebrauchanleitung.

Hygienemaßnahmen
Am Vortag sollte ein Reinigungsbad genommen werden. Am Tag der Operation sollte für eine keimarme häusliche Umgebung gesorgt werden, d.h. Sie benutzen neue Bettwäsche und einen neuen Schlafanzug. Den täglichen Unterwäschewechsel erwähne ich nur zur Vollständigkeit.
Eine solche Vorbereitung begünstigt gute Wundheilungsergebnisse und die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Eingriff im Krankenhaus und ein längerer Aufenthalt dort verhindert werden kann.
Nach dem Eingriff können Sie in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren, besser ist es natürlich, wenn Sie sich abholen lassen.
In den nächsten Tagen können ziehende Beschwerden im Operationsgebiet und den Leistenbeugen auftreten. Diese Schmerzen sind harmloser Natur und verschwinden nach kurzer Zeit. Wichtig ist die Hochlagerung des Hodensacks in den folgenden 2-3 Tagen und eine körperliche Schonung.
Selten ist eine Schmerztablette notwendig (KEINE ASPIRIN o.ä. verwenden – Blutungsgefahr!).

Dr. med. Frank Köhler (Privatpraxis Mahlsdorf)

Terminanfrage Vasektomie:
vasektomie@urologie-friedrichshain.de

Wir sind Mitglied im Netzwerk „Vasektomie Experten“.

www.vasektomie-experten.de
www.vasektomie-berlin.net

Unsere Sprechstunden in der
Urologie im Friedrichshain

Montag bis Dienstag
13:00-19:00 Uhr

Mittwoch bis Freitag
08:30-14:00 Uhr

Terminvereinbarung:
termin@urologie-friedrichshain.de
030 / 42 99 92 9

Fortbildung und Mitgliedschaften

Um Ihnen kompetent und hochqualifiziert bei allen urologischen Fragen zur Seite stehen zu können, nehmen mein Praxisteam und ich regelmäßig an Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen teil.

Darüber hinaus bin in Mitglied in den folgenden Fachverbänden.